Testspiele gegen Naumburg Beim Wiedersehen chancenlos. 05.09.2016 - 20:03

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Spergau - Als die Oberliga-Handballer des HC Burgenland die Jahrhunderthalle in Spergau betraten, war die Wiedersehensfreude unübersehbar. Schließlich war sie für einige von ihnen „ihre“ Halle gewesen, als sie vor zwei Spielzeiten für die SG Spergau in der Oberliga auf Punktejagd gingen. Im Vorbereitungsspiel danach verteilten die Naumburger allerdings trotz Wiedersehensfreude keine Geschenke an die Gastgeber, sondern setzten sich mit einem 36:26 (18:11) deutlich durch.

Wiedersehen mit Spergauern

Die Naumburger Stephan Fichtner, Benedikt Schmidt und Max Weber hatten daran ihren Anteil. „Es hat mich schon gefreut, wieder einmal auf Max Weber zu treffen. Schließlich habe ich mit ihm zusammen in Spergau mit dem Handball begonnen“, sagte SGS-Rückraumspieler Benjamin Herfurth. Später wechselte Weber an das Sportgymnasium nach Halle und zum HC Einheit, wo auch Stefan Hesse lernte und spielte. Auch diesen Ur-Spergauer traf er in der Jahrhunderthalle wieder.

Eine Medaille muss drin sein

In der Testspiel-Begegnung wurde sehr schnell deutlich, dass der Vorbereitungsstand der beiden Teams doch recht unterschiedlich war. Während die Gäste in den letzten beiden Wochen bereits intensiv mit dem Ball gearbeitet hatten, hatten die Spergauer nur bei einer Trainingseinheit und einem Testspiel des Spielgerät in den Händen. Zudem haben sich die Naumburger in der Sommerpause erheblich verstärkt, so dass sie in der kommenden Saison zu den Staffelfavoriten zählen. „Zumindest eine Medaille wollen wir diesmal holen“, übte sich HC-Trainerin Ines Seidler etwas in Zurückhaltung.

Angst vor Naumburg?

Doch was die Gäste boten, war schon sehenswert. Besonders ihr neuer Torhüter, der 43-jährige Tscheche Michael Galia, im letzten Jahr in Radis und zuvor bei der DHfK Leipzig aktiv, ließ die Spergauer bei ihren Abschlüssen fast verzweifeln. Und dann leiteten er noch Konter im Minutentakt ein. Auch HC-Torjäger Kenny Dober zeigte sich in toller Spiellaune. „Wir müssen anerkennen, dass Naumburg über eine sehr hohe Qualität verfügt“, zollte SGS-Trainer Dieter Lenz dem Gegner Respekt. Doch die Spergauer wehrten sich trotzdem nach Kräften, nutzten ihre Chancen allerdings nicht konsequent genug und zeigten im Rückwärtsgang fehlende Spritzigkeit. „Doch das werden wir uns noch erarbeiten“, versprach Lenz. Im Angriff der Gastgeber überzeugten diesmal besonders Steven Wrobel und Neuzugang Robert Krause mit je sechs Treffern. (mz)


Quelle: • Quelle: MZ Artikel




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