Der Ball fühlt sich noch „eckig“ an. 05.09.2016 - 19:59

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Spergau - Praktisch aus dem Stand ging es für die Handball-Männer der SG Spergau in das erste Testspiel vor der kommenden Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga. Und dabei traf der Saalekreis-Vertreter gleich auf einen hochkarätigen Gast.

Mit Sydhavsörne, einem Handballverein aus dem Großraum der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, stellte sich ein Zweitligist aus dem nördlichen Nachbarland in der Spergauer Jahrhunderthalle vor. Am Ende zogen sich die Spergauer ob der hohen Qualität des Testgegners mit einem 27:33 (13:17) durchaus recht achtbar aus der Affäre.

Plus an Trainingseinheiten bei Sydhavsörne

„Die Vorbereitung ist halt kein Wunschkonzert“, meinte SGS-Chefcoach Dieter Lenz schon vor dem Anpfiff. „Da die Dänen, die in Mitteldeutschland ein Trainingscamp abhielten, kurzfristig noch einen Spielpartner suchten, griffen wir halt zu“, fügte er an.


Wohl wissend, dass für sein Team gerade erst die zweite Phase der Vorbereitung, in der die spieltaktische Arbeit im Vordergrund steht, begonnen hatte. Gerade mal eine Trainingseinheit mit dem Ball hatten die Gastgeber absolviert. „Da fühlte sich das Spielgerät das eine oder andere Mal recht eckig an“, nahm es der Trainer gelassen.

„Aber insgesamt war es eine ordentliche Premiere“, zeigte er sich insgesamt zufrieden. Denn die Gäste hatten natürlich ein Plus auf ihrer Seite, weil sie einige Trainingseinheiten mehr absolviert hatten.

SG Spergau hält anfangs gut gegen Dänen mit

Gerade in der ersten Spielphase gestalteten die Gastgeber die Begegnung dennoch recht ausgeglichen. Bis zum 9:10 in der 16. Minute schafften die Spergauer immer wieder den Anschluss oder glichen aus.

Erst in den letzten Minuten der ersten Spielhälfte setzten sich die Dänen mit schnellen Tempo-Gegenstößen bis zur Halbzeit etwas ab (13:17). Zwar kamen die Spergauer zu Anfang der zweiten Hälfte sogar noch einmal auf zwei Treffer heran (17:19), aber dann bauten die Gäste den Vorsprung wieder aus und behaupteten die Sechs-Tore-Differenz anschließend ohne größere Probleme bis zum Abpfiff.

Coach Lenz sieht noch Potenzial im Angriff

Mit der Abwehrarbeit seines Teams zeigte sich Lenz nach dem ersten Test schon recht zufrieden. Im Angriff sah er aber noch Reserven, obwohl Torjäger Thomas Jablonka mit fünf Treffern schon ansteigende Form bewies.

Aber in der Phase seien Schwächen normal, „schließlich wechselten wir durch, probierten einige Varianten aus“. Dass er bis zum nächsten Testspiel keine weitere Trainingseinheit absolvieren kann, nimmt Lenz wie es ist: „Schließlich wollten wir viele Testspiele und da passen die Termine halt nicht immer wie gewünscht.“

Das nächste Testspiel bestreitet die SG Spergau gegen den HC Burgenland am Dienstag um 20 Uhr in der Jahrhunderthalle.

(mz)


Quelle: • Quelle: MZ Artikel




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